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Zeitungsbericht im Oberbayerischen Volksblatt

Amerikaner mit Zuckerguss

Premiere der Ameranger Theatergemeinschaft

Amerang – „Man nehme: 125 Gramm weiche Butter, 1 Pck. Backpulver, 500 Gramm Weizenmehl, 1 EL Zitronensaft, und vor allem 250 Gramm Puderzucker ...“ Wer kennt es nicht, das Geheimrezept aus der Gourmet-Küche „Amerikaner mit Zuckerguss“? Die Ameranger Theatergemeinschaft verstand es bei der Premiere aufs Köstlichste, diesen Leckerbissen zu bereiten. Nicht nur, dass alle Mitspieler auf der Bühne am Schluss des gleichnamigen Stückes in einen echten „Amerikaner“ bissen, auch die Zuschauer bekamen während der Pausen und am Ende den Klassiker am Buffet serviert. Das Theaterstück stammt aus der Feder der Münchener Drehbuchautorin und Regisseurin Steffi Kammermeier (geb. 1959), die es selbst am Komödienstadel inszenierte. Es spielt in der Nachkriegs- und Schwarzmarktzeit in einem kleinen Ort im tiefen Niederbayern. Daher liegt natürlich jede Ähnlichkeit zum beschaulichen Amerang völlig fern. Die handelnden Personen sind völlig frei erfunden, auch wenn im Stück ein Baron der schlimmste Schmuggler ist und die „Schüssel“ zufällig am „Kathreins“-Tag erfunden wird. Verständnisschwierigkeiten wie „Blöder Bär“ statt „Plebejer“ bringen das Publikum zum Lachen. Die Polizeistation ist vorübergehend in der Gärtnerei untergebracht, und der Ameranger Regisseur Yps Hronek spielt selbst den „Stationsleiter“. Dass die beschlagnahmten Würste und Schinken aus Schwarzschlachtungen den drei Dorfpolizisten manchmal als Notverpflegung dienen, dafür hat das Publikum freilich viel Verständnis. Leider soll die Polizeistation wegen mangelnder Verbrechensraten geschlossen werden. Da wäre es doch gelacht, wenn die Ameranger Darsteller diesem Mangel nicht abzuhelfen wüssten. Mit von der Partie sind Fred Fichter als kohlrabenschwarzer Adjutant, Franz Strell und Hans Wurmannstetter als Polizisten, Monika Rechl als Schwarzhändlerin, Maria Gießibl als neugierige Briefträgerin sowie Rupert Westner als deftiger Schäfer. Karina Köhldorfner tritt als Dauerverlobte auf, Tomas Senft als Baron und Schmuggler, Maria Scalise als anmutige Majorstochter und Sebastian Nagel als Hamsterer. Konrad Gubisch als US-Major und Ulli Schauberger als stolze Majorsgattin geben dem Stück schließlich die entscheidende Wende. Übrigens ist ein Theaterbesuch bestens dazu geeignet, seine Englischkenntnisse wieder aufzufrischen, allerdings darf man bei den fremdsprachlichen Künsten der Polizisten nicht so genau hinhören: „Yes, make we!“ Wie man allerdings einen lebenden „kleinen Amerikaner“ macht, davon sollte man sich in Amerang am besten selbst überzeugen. Die weiteren Vorstellungen finden jeweils Freitag und Samstag statt: am 1., 2., 8. und 9. April um 20 Uhr.  mpa

 

Fotos und Zeitungsbericht von der Premiere

Kurze Beschreibung des Stück´s

Mia san im Jahr 1946, igendwo do bei uns in der Gegend. Ein jeder schaud, das a um d´Rund´n kimmt.

Do wird improvisiert und organisiert.

Die fleißige Polizei residiert notgedrungen in einer Gärtnerei und übt unverdrossen ihren Dienst aus

Es geht alles seinen Gang und zwar aufwärts.

Wäre da nicht ein habgieriger Graf und die liebe Verwandtschaft. Nicht zu vergessen, die Amerikaner.

Und die Liebe. Diesmal nicht im Dreieck, sondern im Quadrat.