2012
Galerie
Hottowa spielt im Jahr 1706 in Heinrichsberg bei Pittenhart in der Nähe von Amerang. Die Geschichte beruht auf der kurzen Niederschrift einer wahren Begebenheit. Sepp Faltermaier schrieb
daraus ein Stück für die Theatergemeinschaft Amerang e.V.
Faltermaier hatte ein Jahr lang intensives Quellenstudium betrieben, um die Lage der einheimischen Bevölkerung in den Wirren des spanischen Erbfolgekriegs einfühlsam zu schildern, wie
sie unter den ungarischen Besatzern leiden musste, die vom Kaiser den Freibrief zum Plündern und Morden erhalten hatte.
Der Autor war bemüht, möglichst realistisch zu bleiben. Das war besonders der Fall als die wilden Kriegsgesellen unter der Führung von Hottowa die Bauersleute peinigten.
Im zweiten Akt kehrte Hottowa Jahre später als Geist zurück. Mit dem Mädchen Traude, das etwas übersinnlich begabt ist, wird alles zu einem guten Ende gewendet.
Die Aufführungen fanden vor der Kulisse des Bauernhausmuseums im Freien statt.
Sogar Pferde wurden eingesetzt.